Die Geschichte des rechteckigen Feldsteinbaus reicht bis in das 14./15. Jahrhundert zurück. Nach einem Brand im Jahre 1676 musste die Kirche grundlegend erneuert werden. Sie erhielt Stichbogenfenster; je drei auf der Nord- und Südseite und zwei an der Ostseite.
Im Jahre 1882 erfuhr der Sakralbau weitere bauliche Veränderungen: Die Westseite wurde mit zwei spitzbogigen Fenstern versehen und der Kirche wurden an der Süd- und Westseite kleine Anbauten angefügt. (Text der Urkunde vom Umbau / Text des Gemeindekirchenrats / Baubericht)
Das Kirchenschiff hat ein Satteldach und einen quadratischen Dachturm im Westen. Die Turmseiten haben Schallöffnungen und sind verbrettert. Die Glocken im Turm datieren aus dem Jahr 1920.
Der Turm wird abgeschlossen mit einem Spitzhelmdach. Die Turmspitze besteht aus einer Kugel, einer Wetterfahne (sie zeigt die Jahreszahlen 1680, 1882, 1997) und einem Kreuz.
Die alte Wetterfahne aus dem Jahre 1680 ist heute noch vorhanden.
Im Jahre 1997 wurde die Kirche in einem ersten Bauabschnitt umfassend saniert: So wurden u.a. Zimmermannsarbeiten an der Trägerkonstruktion des Turmes durchgeführt, die Schiefereindeckung des Turmdaches und die Turmspitze erneuert.
In die Kugel der Turmspitze wurden zeitgeschichtliche Dokumente gelegt, aus denen deutlich wird, dass es 1989/1990 eine politische Wende und einen gesellschaftlichen Umbruch gab. Weiterhin wurden Münzen (auch DDR-Geld) sowie Zeitungen und ein Gruppenfoto der Christenlehrekinder hinzu gelegt.
In weiteren Bauabschnitten wurden das Dach des Kirchenschiffes neu gedeckt, alle Fenster und das gesamte Feldsteinmauerwerk saniert. Außerdem ist die Rekonstruktion des Innenraumes mit seinem weitspannenden Holz-Tonnengwölbe erfolgt. Auch eine moderne Fußbodenheizung wurde installiert.
Die Rekonstruktion des Altars bildet den Abschluß der Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten (Juni 2008).
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