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Doberlug-Kirchhain (20.09.2009)

Gemeindeausflug nach Doberlug-Kirchhain

 

Um 8:08 Uhr starteten wir in Richtung Autobahn nach Dresden, verließen diese bei Duben (die Autobahnkirche besuchten wir bei einem früheren Ausflug). Gegen 9:45 Uhr erreichten wir das Dorf Goßmar. In der dortigen Kirche feierten wir unseren Gottesdienst. Im Garten des frisch restaurierten Gemeindehauses zelebrierten wir unser obligates Mittagsmahl, bevor es weiter nach Kirchhain ging. Dort besuchten wir Europas einziges Weißgerbermuseum mit sehr interessanten Einblicken in die Weißlederherstellung, die alten dafür benötigten Geräte und die sehr schweren kräftezehrenden und ungesunden Arbeitsabläufe. Anschließend ging es weiter in den Stadtteil Doberlug mit seinem Schloss, der Klosterkirche und der im Wiederaufbau befindlichen Klosteranlage. Baubeginn des Klosters und seiner Kirche war im Jahr 1184. Sehr interessant, aber unter schlechter Führung, war die Besichtigung der Klosterkirche St. Marien. Es ist ein Backsteinbau der Zisterzienser, eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit spätromantischer Farbgebung (Wände mit ziegelroter Fassung und weißem Fugenbild, Gliederung und Gewölbe mit einfachen roten, blauen und weißen Ornamenten). Die 1875 installierte Sauer-Orgel wurde 1994 restauriert.Nach diesem umfangreichen Besichtigungsprogramm mussten wir an die Rückfahrt und die Kaffeezeit denken. Dazu steuerten wir das Dorf Frankena an, unweit von Doberlug-Kirchhain. Im Pfarrgarten erwartet und herzlich empfangen wurden wir vom pensionierten Pfarrerehepaar Alpermann. Tische und Stühle waren schon bereitgestellt, wir benötigten nur noch unsere Leckereien. Anschließend besichtigten wir die im 13. Jahrhundert errichtete und sehr gepflegte Feldsteinkirche. Pfr. Alpermann brachte uns  die auf seinen Urzustand von 1812 zurückgeführte Orgel mit ihrem schönen Klang zu Gehör.Nach ebenso sehr herzlicher Verabschiedung durch die Gastgeber ging es nun nach Hause. Unser Pfarrhaus erreichten wir sehr zufrieden mit dem Tagesablauf nach 19:00 Uhr.

Auf keinen Fall darf versäumt werden, wieder Frau Granat und Herrn Pfr. Schmidt für die sehr umfangreichen Vorbereitungen für diese Fahrt zu danken.

Joachim Hackbarth
Mitglied des Gemeindekirchenrates























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letzte Aktualisierung:  03.01.2010 14:28